NEUERSCHEINUNG AM 1. MÄRZ 2012
Vor zehn Jahren habe ich begonnen, daran zu schreiben - jetzt ist er bald da!

Albert ist neunzehn, wuchs im Heim auf und kennt seine Mutter nicht. Sein Leben lang musste Albert ein Vater für seinen Vater Fred sein: Fred ist ein Kind im Rentenalter, ein schlaksiger Zweimeterriese, der nichts als Lexika liest, grüne Autos zählt und im Dorf als Held eines dramatischen Busunglücks gilt. Als sich herausstellt, dass Fred nur noch fünf Monate zu leben hat, machen sie sich auf die Suche nach Alberts Mutter. Ihre Reise wird zu einer Odyssee, die immer tiefer in die Vergangenheit führt.
Albert muss herausfinden, dass die Menschen, die ihm am nächsten stehen, am meisten zu verbergen haben, und dass die Vergangenheit in der Erinnerung immer wahr ist. Es entspinnt sich eine Lebens- und Liebesgeschichte, die in einer Augustnacht 1912 im oberbayerischen Segendorf beginnt und sich durch ein ganzes Jahrhundert zieht.
Ein Roman um ein wundersames Dorf und zwei liebenswerte Helden. Um ihre Geschichte kennenzulernen, bleibt nicht mehr viel Zeit. Es geht ja meistens alles sehr schnell.
Premiere in München, 8.12.2011

Izmir, 3.12.2011

New York & Montauk, 25.10.2011



Brüssel, 27.9.2011

Holland, 22.9.2011

Cadenabbia, 15.9.2011


Autorenworkshop der Konrad-Adenauer-Stiftung am Comer See. (Wir haben auch gearbeitet.)
Alles im Kasten, 17.8.2011
Suchbild: Wo ist der Autor?

Israel, 27.7.2011

Ich wurde verhört, ich bin geschwommen, ich habe mich verbrannt und verlaufen.
Drehbeginn, 19.7.2011
Inklusion, mein erstes Drehbuch, wird verfilmt!
Nagen am Hummertuch, 22.6.2011
Die Wahrheit über Nova Scotia.
Post, 29.3.2011
Heute ein Päckchen aus New York im Briefkasten: Die 27. Ausgabe der Washington Square Review. Mit einer stürmischen Short Story von mir.
Carolina, 24.3.2011
Ein literarischer Spaziergang durch Leipzig von mir auf Streetview Literatur.
Schleichfahrt durch den Bibelgürtel, 16.3.2011
Ein neuer Beitrag zur Wahrheit...
Verraten wird nix, 25.2.2011
Zu Gast bei Eins zu Eins! Die schreiben: „Fragt man den jungen Autor Christopher Kloeble, was er denn so schreibt, erzählt er ungerne vom Inhalt: Weil schreiben, so Kloeble, tut man ja, damit man gelesen wird. Und Christopher Kloeble wird nicht nur gelesen, sondern sogar ausgezeichnet: Unter anderem mit dem renommierten Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung.“
Hörgang / Textpassagen, 20.2.2011
Ein tolles Leseprojekt am 12.3. in München: 15 Autoren lesen an 15 (etwas anderen) Orten. Mal sehen, wohin es mich verschlägt!
Cambridge (UK), 15.2.2011

writer-in-residence, 1.2.2011
Im Februar bin ich writer-in-residence an der Cambridge University (UK). Ich wurde vorgewarnt: Bei Lunch und Dinner gibt es Kleiderordnung. Ich soll meinen Anzug mitbringen - welchen Anzug?
Ahrenshoop, 30.1.2011




Bilanz und Perspektive, 31.12.2010
Liebes 2010: Danke! Du warst ein sehr gutes Jahr - ein Aufenthaltsstipendium am Wannsee im LCB, eins in Iowa City (USA), eine Nominierung für den Ingeborg-Bachmann-Preis und ein abgeschlossenes Filmdrehbuch.

Und 2011? Du versprichst, gut zu werden - ein Aufenthalt an der Ostsee in Ahrenshoop, ein Drehbuchauftrag und ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds.
Ein Vorweihnachtsgeschenk, 26.11.2010
Der Deutsche Literaturfonds e.V. wird die kommenden Monate meine Arbeit am neuen Roman unterstützen! Fred und Albert und ich freuen sich riesig!
Leaving USA, 19.11.2010

Drei Monate im mittleren Westen der USA sind um. Drei Monate, die so intensiv waren wie ein Jahr und die scheinbar rascher vorbei gingen als eine Woche. Ich habe neue Freunde gefunden. Ich war auf Lesereise in Grinnell, Chicago, Madison, New Orleans. Und ich habe mein Theaterstück Memory auf amerikanischen Bühnen in Iowa City und Portland gesehen. (Die englische Fassung kann man hier lesen.)
In der Zwischenzeit erschien „Ich gründe eine Akademie für Selbstachtung“ - ein Moritz-Rinke-Arbeitsbuch mit einem Beitrag von mir. Außerdem kann man sich hier nun meine Abschlusslesung im LCB anhören.
Und jetzt?
Erst einmal das Berliner Himmelgrau akzeptieren lernen. Im Januar geht es dann zu einem Aufenthaltsstipendium an die Ostsee.
Missing Far Away, 17.11.2010
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Irgendwo in Iowa (Abwesenheitsnotiz), 19.8.2010
Für drei Monate bin ich weg. Beim International Writing Program in Iowa, USA. "American Heartland". Ich freue mich auf Maisfelder, so weit das Auge reicht, auf Autoren aus der ganzen Welt, und nicht zuletzt auf den Ort, an dem ich meinen neuen Roman beenden werde.
An der wilden Ostsee, 1.8.2010
... geht es so zu.
Elfenbeinturm, 13.7.2010
Die Berliner Zeitung über Dichter-Klause und Disziplin.
Ballspielen verboten in Klagenfurt, 28.6.2010
Gestern zurückgekehrt aus Kärnten. Wurde empfangen von einem siegestrunkenen Fußballberlin. Eine willkommene Abwechslung nach vier Tagen deutschsprachiger Literatur. Das Wetter hat die ganze Zeit mitgespielt, das (Fach-)Publikum auch, die Jury nicht immer. Airen sieht das so. (Gruß nach Mexiko!)

Klagenfurt, 13.6.2010
Im Juni bin ich zum Bachmann-Preis eingeladen und werde eine halbe Stunde einen frisch geschriebenen Text lesen - live auf 3sat und im Internet. Alle Termine und Infos hier.

Stehen (?), 23.5.2010

IWP, 24.4.2010
In der zweiten Hälfte dieses Jahres werde ich Stipendiat beim International Writing Program der University of Iowa sein. Aber das scheint noch so weit entfernt. Diese Tage versteckt das sprießende Frühlingsgrün die Villen am See. Kirschblütenblätter imitieren Schnee. Und die Steinbank am Ufer, die ein Flüstern meterweit trägt, speichert Wärme für schlechtere Zeiten.
Wannsee, 11.4.2010
Der Seeblick lenkt vom Schreiben ab. Brecht links an der Wand winkt Brecht rechts an der Wand zu. Ameisen verlaufen sich im Labyrinth meiner Tastatur. Nur das Tuten der Fähre unterbricht heftiges Vogelgezwitscher. Geblendet von der Sonne, sind die Äste einer Eiche vor meinem Fenster schwarze Blitze, die von unten nach oben zucken. Wie melodramatisch!
Zweimal zehn Jahre in einer Woche, 23.11.2009
Doppelter Glückwunsch: Zuerst das Jubiläum des Manuskriptum Kurses in der LMU München inklusive protestierender Studenten und einem Lesemarathon von über fünf Stunden. Dann das Stadtschreibertreffen in Ranis auf der Burg plus Rosenbierzecherei in Huberts Schmiede und einem Abstecher zum Wisentgehege.
The Rock (Neufundland), 1.10.2009


Hosentaschengeschichten, 26.8.2009
Vor der Abreise ans östlichste Ende Neufundlands eine tolle Entdeckung: Hosentaschengeschichten!

Schiller Sehen, 3.8.2009
In Heidelberg, Marbach und Frankfurt am Main wurde ein neues Stück von mir gezeigt, das manchmal gesehen und immer gehört werden konnte. Das Zwinkerspiel. Regie: Gabriel von Zadow. Dramaturgie: Georg Mellert. Mit Sigrid Dispert und Matthias Spahn. Zur Kostprobe bitte hier lang.

Glück, 25.7.2009
Der Juli bringt Glück in vielen Formen. Das Glück einer guten Besprechung. Das Glück eines abgeschlossenen Drehbuchs - die Adaption meines Romans. Das Glück eines Beitrags zur Wahrheit. Geburtstagsglück. Das Glück einer sympathischen Stimme zum Erzählband. Das Glück auf Wikipedia. Und das Glück der Buchkultur.
Wenn es klopft, 1.7.2009
„Elf Erzählungen, auf 200 Seiten, verteilt auf 314 Gramm. Details“, schreibt die SZ, die auch diesmal wieder mit einem Vorabdruck dabei ist - und ich, ich kann nur schreiben, wie sehr ich mich freue, dass die Geschichten ein Zuhause gefunden haben. „Wenn es klopft“, mein zweites Buch, liegt ab heute in den Buchläden!
Neue Perspektiven, 29.4.2009
Im Juli erscheint mein zweites Buch Wenn es klopft. Einige der Erzählungen hat Carolina Franzen fantasiereich und mit liebevollem Blick fürs Detail illustriert - zu genießen immer als erstes auf diesen Seiten.
Bundespräsidentin, 23.4.2009
Ein kleiner politischer Beitrag...
Zeit der Witze, 19.3.2009
Michael Hametners Anthologie besticht durch Kontraste und eine Fülle an Geschichten, die man jedem ans Herz legen kann. Darin Beiträge von Uwe Tellkamp, Clemens Meyer, Finn-Ole Heinrich und mir. Bei der Buchpremiere in der Baumwollspinnerei brennende Kerzen auf Bildern, Bierflaschenscherben und sogar Ohnmachtsanfälle.
Gothic, 18.3.2009
Und noch eine Anthologie. Meine erste Lesung in einer Friedhofskapelle! Beheizte Stühle, Fackeln, noch schwärzer als sonst gekleidete Autoren und ein großartiges Publikum. Selten soviel auf einem Friedhof gelacht.
Abroad, 9.3.2009

Die Einzelgänger auf Englisch vor amerikanisch-österreichisch-deutschem Publikum in Chinatown! Es lasen u.a. Justin Courter, Benjamin Lebert, Thomas Klupp, ich und viele mehr. An den Wänden geometrische Formen aus Notizzetteln, im Hintergrund Polizeisirenen und das Gurren von zwei Stubentauben. Josef Haslinger moderierte und bewarb das DLL.
Ein paar Stunden später die Feststellung: Auch in der Stadt, die niemals schläft, ist’s nicht leicht, nach Mitternacht eine (gute) Pizza zu kriegen. Und nicht zuletzt eine Entdeckung: KC Trommers Collagen
USA Besuch, 12.2.2009
„Krautgarten“ ist ein Festival, bei dem deutschsprachige Autoren ihre Bücher in New York vorstellen – und amerikanische Autoren im Gegenzug ihre Werke auf der Leipziger Buchmesse. Anfang März findet es zum nächsten Mal statt. Ich freue mich auf NYC und bin gespannt, wie sich mein Roman auf Englisch anhören wird.
Jahresbeginn in Köln, 10.1.2009
Zu Besuch bei 1live in Köln. Zum schmeichelnden Kommentar hier.
Auf der Insel, 20.12.2008
Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt: Windsor Castle. Außerdem führen hier Spaziergänge vorbei an schwarzen Seen, lebendigen Hecken und misstrauischem Wild. (Ob der Queen wohl das Starten und Landen der Flugzeuge von Heathrow auf den Wecker geht?)
Gelesen wurde in gemütlichen Ledersesseln vor dem Kamin im Drawing Room. Märchenstunde mit den Einzelgängern. „Fear God – Honor Thy King“ stand auf einem Keramikteller an der Wand. Tagsüber wurden Unmengen Tee getrunken, bis der Herzschlag beschleunigte. Abends folgten Cider, Whisky oder Whiskey. Und während des Auslandsaufenthalts grüßte die FAZ aus der Heimat mit guten Nachrichten.
Preisverleihung der Ponto-Stiftung, 1.12.2008
Es ist wirklich schwieriger als man denkt, mit so viel Lob umzugehen. Das bin ich nicht gewohnt. Ein Abend des Applauses, der fast familären Atmosphäre, des guten Weins; ein Abend, den ich ganz bestimmt nicht so schnell vergessen werde. Der Blumenstrauss schmückt noch heute unsere Küche. Und seine Beeren leuchten farbenfroh.
Danach, 20.10.2008
Auf der Frankfurter Buchmesse durfte ich meine Eindrücke für Zeit Online dokumentieren, mehr dazu hier.
Er ist da, 14.10.2008
Wir waren ziemlich in Eile. Der Flieger nach Moskau sollte in weniger als 2 Stunden gehen. Doch als wir schwer bepackt das Haus verließen, hielt vor uns ein Lieferwagen der Post – ich musste einfach fragen. Und tatsächlich hatte die nette Frau ein Päckchen für mich. Auf dem Weg zur U-Bahn riss ich es auf und hielt plötzlich das erste Exemplar meines Romans in Händen – wie sagt man „das werde ich nie vergessen“ ohne pathetisch zu klingen?
So kam er jedenfalls nach Russland. Und auf das Foto.
Gestern nun erste Interviews gegeben. Heute Arbeit am zweiten Buch: „Wenn es klopft“. Morgen Abreise nach Frankfurt. Demnächst Lesungen in Leipzig, München, England. Preisverleihung im November. Und immer dran denken: Береги нос в большой мороз.
Erster Eintrag, 31.08.2008
Am 15. September erscheint mein Roman Unter Einzelgängern. Eigentlich hatte ich vor, an dem Tag einen Buchladen zu betreten und stolz, sehr stolz, vielleicht ein bisschen zu stolz, ein Exemplar zu kaufen. Nur bin ich dann leider gerade in Russland.

Kleiner Trost: Seit dem 11.08.2008 bringt die Wolfratshauser SZ den Roman im Vorabdruck. Jeden Tag bis zum 15. September wird ein Auszug in der „Segendorfer“ Region erscheinen.
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