Spannung im Amazonas

Das alles hat die exotische Region in Süd-Amerika zu bieten

Im Amazonas lauern viele Gefahren im Fluss und im Dickicht, dass den Flussverlauf des wohl längsten Fluss der Welt umzäunt. Der Amazonas fließt direkt quer durch den Regenwald Südamerikas. Dementsprechend herrschen auf seinem Rücken tropische Temperaturen mit einer hohen Luftfeuchte, die nicht jedem Abenteurer gleichermaßen gut zur Gesicht steht. Der eine oder andere Expeditionsteilnehmer starb früher noch an Malaria. Rettung dauerte Wochen oder gar Monate. Heutzutage können Forscher auf Helikopter und Schnellboote setzen und ein Satelittentelefon zählt längst zur Standardausrüstung. Trotzdem findet sich im Regenwald Amazonies noch genügend Ursprünglichkeit und Undurchdringlichkeit, die selbst der modernsten Technologie einen Strich durch die Rechnung macht. Je nach Lage kann auch hier eine Rettung durchaus Tage dauern und selbst heute kommt es noch vor, dass Menschen nicht mehr gefunden werden und das Blätterdach der Tropen die Geschichte des Todes für immer mit sich nimmt. Was im Regenwald stirbt lässt sich nur schwer wiederfinden. Tiere und Menschen werden in kürzester Zeit vom natürlichen Ablauf des Zersetzungsprozeßes in dieser besonderen, klimatischen Zone, absorbiert. Binnen Tage kümmern sich Insekten und größere Räuber um den Verbleib des toten Gewebes und selbst von den Knochen finden die erfahrensten Spurensucher nach kürzester Zeit nichts mehr wieder. Die Gefahr im Dschungel zu sterben ist hoch, doch in der Regel kümmert sich ein großes Team an Forschern um den jeweils anderen und lässt niemals einen der Teilnehmer zurück.

Ureinwohner im Amazonas leben wie vor tausenden von Jahren

Neben wilden Tieren, finden sich im Urwald Südamerikas viele Völker, die noch genauso leben, wie vor hunderten oder tausenden von Jahren. Dementsprechend primitiv mögen sie auf den ersten Blick wirken, doch der Schein trügt. Ihr Wissen um den Amazonas und den Wild ist von unschätzbaren Wert. Angreifer verjagen sie mit giftigen Pfeilen und sie kennen die besten Methoden, um Tiere mit versteckten Fallen zu jagen. Viele der Ureinwohner sind zudem direkte Nachfahren der Maya oder Azteken, die vor jahrtausenden den Kontinent besiedelten und ihn kultivierten. Längst zeugen lediglich einige Mauerreste alter Tempelanlagen von ihrer Herrschaft. Doch die Geschichten um die Ureinwohner lassen sich nicht so schnell zerstören. Bis heute sprechen manche Forscher von Völkern, die dem Menschenfleisch nicht abgeneigt sind und vorzugsweise den Kanibalismus pflegen. Wer dem entgehen möchte, findet durch ortsansässige Reiseführer auch bequemere Reiserouten, die durch Pfade führen, die  als weit weniger gefährlich gelten und dennoch viel Spaß für mutige Abenteurer in Amazonien bieten.