Mit der Machete durch das Herz Südamerikas

christopherkloeble reisenJede Reise birgt neue Erfahrungen, so auch ein Trip in den Amazonas. Der Regenwald in Süd Amerika liefert für Risikofreudige Menschen ein wahres Paradies an tropischen Pflanzen und Tieren, denen er andernfalls nur im Zoo begegnen würde. Von giftigen Fröschen über riesige Schlangen bis hin zu hinterlistigen Pantern und aufregenden Faultieren hat die Welt im Amazonas Dschungel einiges zu bieten. Aber auch für Menschen, die gerne einmal etwas Neues sehen wollen, ist der Ort wie geschaffen.

christopherkloeble schlangeDas subtropische Klima ist allerdings nicht für jeden Reisenden eine perfekte Ausgangssituation, denn die hohe Luftfeuchtigkeit minimiert das Atmen und sorgt für ständige Schweißausbrüche. Nasse Kleidung und spontane Regenergüsse sorgen für nicht weniger Strapazen, wenn es mit der Machete durch dichte Blätterdächer und Gestrüpp geht. Faustgroße Blutegel zählen dabei zum Standard und bisweilen auch die eine oder andere Schlange, die sich in Stiefeln und Zelten eine neue Heimat sucht.


Spaß mit Eingeborenen

christopherkloeble amazonasDer Amazonas gilt als einer der längsten Flüsse der Welt und doch hat er viel mehr zu bieten, als nur das kühle Nass. Er schlängelt sich über Tausende von Kilometer durch Südamerika vorbei an Regenwäldern, Bergen und Lagunen. Einheimische haben schon lange die Vorteile des Flusses erkannt. Immer wieder treffen Forscher so auf entlegene Zivilisationen im Herzen des Dschungels, die von den Erzeugnissen der Natur profitieren, vom Fischfang leben und mit Pfeil und Bogen jagen. Manche der Völker sprechen bereits einige Brocken Spanisch, andere wiederum besitzen ihre ganz eigene Sprache, die eine Kommunikation schwer macht und nicht selten für Missverständnisse sorgt. Beliebt sind allerhand Tauschobjekte, wie Schokolade oder bunte T-Shirts. Mit einem Führer an seiner Seite ist es durchaus möglich, einige der Buschvölker zu bereisen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Auf eigene Faust ist dieses Wagnis kaum zu empfehlen, denn es ist nicht immer einfach abzuschätzen, wie die Buschleute auf Neuankömmlinge reagieren.